Suche

April 2017: unsere Konzertempfehlungen

1. April 2017

April 2017: unsere KonzertempfehlungenDer April macht, was er will. Aber das kann uns ja egal sein, schließlich gibt es ja wettergeschützte Musikclubs, in denen es ziemlich heiß hergeht. Wo es in diesem Monat definitiv feurig zugehen wird, verraten wir euch wie gehabt in kompakter Form. So, und jetzt ab ins Getümmel mit euch!

ANNENMAYKANTEREIT
AnnenMayKantereit machen Musik, so wie sie ihnen gefällt. Gesungen wird hauptsächlich auf Deutsch. Ohne Pathos, stattdessen mit Fingerspitzengefühl und dem eigenen Erfahrungsschatz geht es in ihren Liedern um Liebe, Freundschaft, Verlust – das Leben. Wütende Jugend trifft dabei auf einfühlsame Balladen, beschwingter Blues auf temperamentvollen Pop. Manchen gefällt das nicht, aber so ist wohl das Leben. Wir mögen sie.

06.04.2017 Saarbrücken – E-Werk
08.04.2017 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
09.04.2017 Münster – Halle Münsterland
11.04.2017 Bremen – Halle 7
13.04.2017 Berlin – Max-Schmeling-Halle
(Tour geht im Mai weiter)

BALBINA
„Warum lassen Maiglöckchen den Kopf hängen? Warum bin ich nur immer so müde, was hält mich an – was hält mich am Leben und warum?“ Die Liedermacherin Balbina stellt sich mit ihrer Musik Fragen über Fragen und nimmt uns mit auf eine Forschungsreise nach Antworten. Ihre Realität verschmilzt eng mit der eigenen Empfindsamkeit und Fantasie. Auch weil sie die Definition von Realität grundsätzlich in Frage stellt. Sensibel analysiert sie Gefühle, sucht nach Gründen für Emotionen. Und wie so häufig , schwingt stets eine ruhige Melancholie in ihren Kompositionen mit. Vielleicht deshalb, weil sie so gern „im Trübsal sitzt“. Die Visualisierung und Musikalisierung bleibt für die Künstlerin essentielles Sprachrohr für ihre Worte. Sie sagt zwar von sich selbst, sie sei mit den Sätzen verheiratet, aber der korrespondierende Soundtrack und das Bildmaterial seien ihre besten Freunde.

02.04.2017 München – Strom
03.04.2017 Wien – Wuk
05.04.2017 Heidelberg – Karlstorbahnhof
06.04.2017 Darmstadt – Centralstation
07.04.2017 Köln – Luxor
08.04.2017 Münster – Jovel Music Hall
10.04.2017 Hannover – Bei Chez Heinz
11.04.2017 Dortmund – FZW
12.04.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich
13.04.2017 Berlin – Heimathafen

BETH DITTO
Beth Ditto, Frontfrau des Kult-Trios Gossip, wird bei drei exklusiven Europa-Auftritten ihr mit Spannung erwartetes Solodebüt vorstellen. Berlin ist auch dabei. Die Show ist schon ausverkauft. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

05.04.2017 Berlin – Lido

CIRCA WAVES
Nachdem Circa Waves aus Liverpool vor drei Jahren das erste Mal in Erscheinung getreten war und 2014 mit „Young Chasers“ nicht nur die komplette englische Musikpresse zum Ausflippen brachte sowie eine Menge ziemlich heißer Shows spielte, haben sich Frontmann, Sänger und Gitarrist Kieran Shudall und seine Jungs Joe Falconer, Sam Rourke und Colin Jones nun an ihr neues Album „Different Creatures“ gemacht. Circa Waves arbeiteten hart an neuen Songs, auf denen sie wieder mit der treibenden Gitarre, den Surf-Anklängen, der Liverpooler Stimme und dem Schub eines rollenden Schlagzeugs durch unsere Köpfe rauschen wollen. Der schweißtreibende Garagensound mit dem Merseyside-typischen Talent für poppige Melodien macht auch aus dem neuen Album wieder eine Perle des Britrocks.

18.04.2017 Hamburg – Molotow
19.04.2017 Berlin – Privatclub
25.04.2017 München – Kranhalle
26.04.2017 Köln – MTC

EINAR STRAY ORCHESTRA
Selbst im Musikmekka Norwegen vermag es das Einar Stray Orchestra, die eigenen, klangverwöhnten Landleute zu überraschen. Was daran liegen mag, dass es dem Quintett wie nur wenigen anderen Bands gelingt, gleichermaßen kindlich-naiv und komplex zu klingen. Acts wie Arcade Fire oder Sufjan Stevens lassen grüßen, wenn man den versponnenen und symphonischen Tönen der noch immer blutjungen Formation lauscht. Dabei hat das Einar Stray Orchestra mit „Chiaroscuro“ und „Politricks“ inwischen bereits zwei Alben abgeliefert, die von der einschlägigen Presse jeweils mächtig abgefeiert wurden. Mittlerweile hat das dritte Werk der Norweger „Dear Bigotry“ das Licht der Welt erblickt.

11.04.2017 Dresden – Societaetstheater
12.04.2017 Nürnberg – Club Stereo
13.04.2017 Wien – Fluc
14.04.2017 Aflenz – Sublime
15.04.2017 Zürich – Bogen F
17.04.2017 Freiburg – Waldsee
18.04.2017 Köln – Artheater
23.04.2017 Bielefeld – Nummer zu Platz
25.04.2017 Leipzig – UT Connewitz
26.04.2017 Berlin – Berghain Kantine
27.04.2017 Hamburg – Nochtspeicher

ELECTRIC GUEST
Mit ihrer neuen Single „Dear To Me“ zum neuen, „Plural“ betitelten Album haben Asa Taccone und Matthew Compton alias Electric Guest wieder die perfekte Balance zwischen Soul und Pop gefunden. Der Vorbote zur neuen Scheibe wird getragen von der Stimme Taccones, deren smoothe Melancholie schon ihr Debütalbum „Mondo“ eindrucksvoll prägte. Vor ein paar Jahren fand der Guardian die sehr treffenden Worte, ihre Musik sei „auf teuflische Weise catchy“. Nun, besser kann man die Wirkung wirklich nicht beschreiben, welchen auch die neuen Songs entfalten: Comptons trockene Drums, simple aber zugkräftige Synth-Melodien und dann eben Taccones gesanglicher Einsatz, mit dem sie einen allerspätestens am Haken haben. Dass dann hier und da auch noch die befreundeten HAIM ihre Engelsstimmen zusteuern, ist fast schon zu viel des Guten.

24.04.2017 Hamburg – Knust
25.04.2017 Berlin – Musik & Frieden
27.04.2017 München – Strom
28.04.2017 Köln – Gebäude 9

EMELI SANDÉ
Es ist viel passiert in den letzten vier Jahren nach dem überragenden Erfolg von Emeli Sandés Nummer-Eins-Album ‚Our Version Of Events‘. Es war nicht nur das zweitbestverkaufte Album in 2013, sondern erhielt siebenmal Platin, führte sieben Wochen die britischen Charts an, brach den von den Beatles gehaltenen Rekord von 63 Wochen in der Top 10 und verkaufte sich weltweit 4,6 Millionen mal. Ende letzten Jahres wurde endlich der Nachfolger ‚Long Live The Angels‘ veröffentlicht.

03.04. Berlin – Columbiahalle
04.04. Köln – Palladium

FABER
Die Musik eines guten Singer/Songwriters besitzt immer auch etwas Heimeliges: Songs wie eine warme Jacke, eine Stimme wie das Nach-Hause-Kommen nach einer langen Reise. Lauter Attribute, die auch auf den Anfang-Zwanzigjährigen Faber zutreffen. Der junge Schweizer singt, was er denkt. Manchmal voller Schwermut, manchmal bitterböse, immer unverblümt. Schön brachial mit Gitarre, Basstrommel und Posaune. Zwei EPs hat der vielversprechende Newcomer mit der rauen, kratzigen Stimme bereits veröffentlicht: „Alles Gute“ und „Abstinenz“. Faber’s energetische Live-Shows, egal ob im Duo oder mit kompletter Band, werden geliebt. Auch als Support von AnnenMayKantereit hat er Eindruck hinterlassen.

20.04.2017 Hamburg – Mojo Club
21.04.2017 Berlin – Columbia Theater
22.04.2017 Osnabrück – Popsalon
24.04.2017 Köln – Gloria
25.04.2017 Heidelberg – Halle 02
26.04.2017 Würzburg – Bechtolsheimer Hof
27.04.2017 Fulda – Kulturkeller
28.04.2017 Augsburg – Musikkantine
29.04.2017 München – egoFM Fest
30.04.2017 Chemnitz – Atomino
02.05.2017 Berlin – Columbia Theater

FOTOS
Zwischen 2006 und 2010 spielen Fotos Konzerte in über 20 Ländern und veröffentlichen drei Alben, zuletzt in Eigenregie Porzellan. Danach folgen sechs Jahre Stille – und immer öfter werden die vier Bandmitglieder gefragt, ob es ihre Band überhaupt noch gibt. Wie ein Befreiungsschlag beantwortet nun ihr neues Album „Kids“ diese Frage: Die Musik darauf klingt so lustvoll verspielt, facettenreich und energiegeladen, als wäre sie leichtfüßig aus dem Ärmel geschüttelt worden.

25.04.2017 München – Strom
26.04.2017 Leipzig – Werk 2
27.04.2017 Berlin – Lido
28.04.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich
29.04.2017 Köln – Underground

GLASS ANIMALS
Das im letzten Sommer erschienene zweite Album der Glass Animals „How To Be A Human Being“ ist wie ein Notizbuch, ein Tagebuch und Stickeralbum, das all die Erfahrungen sammelt, welche die Band in den letzten Jahren unterwegs auf Tour gesammelt hat, die Eindrücke von und Erinnerungen an Menschen und Orte auf der ganzen Welt. Viele Ideen zu Texten hat Sänger Dave aus Audioschnipseln, die auf seinem Handy gespeichert sind. Wie ein umherreisender Reporter dokumentiert er Gesprächsfetzen in den unterschiedlichsten Situationen. Ihr erstes Debüt „Zaba“ hat sich weltweit mittlerweile über eine halbe Million mal verkauft und verzeichnet mit seinen Songs unglaubliche 200 Millionen Plays allein bei Spotify.

27.04.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
28.04.2017 München – Muffathalle
29.04.2017 Köln – Gloria

HAUSCHKA
Teelichter und Alufolie, Küchenpapier und Tischtennisbälle – wenn Hauschka in die Tasten greift, bringt er all das auf den Saiten seines präparierten Klaviers zum Springen und zum Klingen. Die Sounds, die dabei entstehen, faszinieren unweigerlich, denn ganz selbstverständlich gelingt dem in Düsseldorf lebenden Musiker dabei der elegante Balanceakt zwischen Techno, Pop und Avantgarde: Seine Musik lädt zum Tanzen ein – oder zum Nachdenken. Und begeistert damit ein Klassik liebendes Publikum ebenso wie den Indie-Hörer oder den Elektro-Minimalisten.

04.04.2017 Berlin – Funkhaus Berlin
05.04.2017 Leipzig – UT Connewitz
06.04.2017 Hamburg – Elbphilharmonie
27.04.2017 Nürnberg – Künstlerhaus im Kunstquartier
04.05.2017 Köln – Kulturkirche
30.06.2017 Bad Kissingen (D) , Kurtheater

JUDITH HOLOFERNES
Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres ersten Solo-Albums meldet sich Judith Holofernes, ehemals Frontfrau der Band Wir sind Helden, mit ihrem neuen Album „Ich bin das Chaos“ zurück. Das neue Album schließt in seiner Spielfreude klar an das zerzauste Debut Ein leichtes Schwert (2014) an. Die elf Songs bewegen sich rasant zwischen sehr unterhaltsam und sehr traurig. Überraschend ist das selbstbewußte Bekenntnis zu so etwas wie Glanz. Und Tiefe. Und Schönheit! Die Songs wollten das so“. Eine überraschende Kollaboration war prägend für den Sound: Die meisten der elf Songs allesamt wieder mit deutschen Texten – schrieb die Berlinerin mit dem färöischen, englischsprachigen Songwriter Teitur. Produziert hat erstmals Pola Roy, Holofernes Ehemann und Heldendrummer.

22.04.2017 Stade – Hanse Song Festival
23.04.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
24.04.2017 Hannover – Pavillon
25.04.2017 Dresden – Scheune
27.04.2017 Bremen – Lagerhaus
28.04.2017 Stuttgart – Im Wizemann
29.04.2017 Freiburg – Jazzhaus

LISA HANNINGAN
Mit ihrem dritten Album „At Swim“ hat Lisa Hannigan nun endgültig Chartgeschichte geschrieben. Die Irin war international betrachtet eine der wenigen Ausnahmen, die sich in ihrer Heimat gegen Frank Oceans Zweitling „Blonde“ behaupten konnte, das in den meisten Ländern die 1 enterte. Aber nicht nur die Iren lieben diese wundervolle Songwriterin und Sängerin – und das liegt nicht zuletzt auch an ihrer einzigartigen Bühnenpräsenz. Wie sie mit ihrer wunderschönen Stimme lyrische Zeilen formt, wie sie mal folkig-stampfend einen Song vorantreibt und mal in Sehnsucht schwelgt – das ist absolut großes Kino.

04.04.2017 Hamburg – Mojo Club
07.04.2017 Köln – Kantine
24.04.2017 München – Freiheizhalle
27.04.2017 Berlin – Columbia Theater

LOWLY
Es passt ganz wundervoll, dass diese dänische Band ihre Karriere mit einer Single namens „Daydreamers“ startete. Denn genau dazu liefern Lowly den perfekten Soundtrack. Das liegt nicht nur an den gleich zwei tollen Leadsängerinnen – Nanna Schannong und Soffie Viemose sondern auch an ihrem einzigartigen Dream-Pop-Sound, bei dem man die Betonung ruhig auf die zweite Silbe legen sollte. Denn obwohl Lowly mit ihren flirrenden Gitarren und spacige Moogs durchaus zum traumgleichen Eskapismus einladen, holen sie einen mit großen, selbstbewussten Pop-Refrains stets selig ins Hier und Jetzt zurück.

03.04.2017 Köln – YUCA
04.04.2017 Berlin – Privatclub
05.04.2017 Hamburg – Häkken

LYDMOR
Hinter dem Pseudonym Lydmor (Soundmutter) verbirgt sich die 25-jährige Songwriterin Jenny Rostender. Trotz ihres jungen Alters hat Lydmor in ihrer Heimat Dänemark bereits für ordentlich Aufsehen gesorgt. So hat sie sowohl ein sehr erfolgreiches Soloalbum veröffentlicht, als auch zusammen mit Tomas Høffding (whomadewho) eine gemeinsame Platte herausgebracht. Mit diesem Album tourten Lydmor und Tomas im vergangenen Jahr durch ganz Europa und spielten auch in Deutschland einige gefeierte Tourdaten. Nun schaut sie solo bei uns vorbei.

07.04.2017 Berlin – Lido
08.04.2017 Mainz – Schon Schön

MICHELLE GUREVITCH
Michelle Gurevitch war für drei Alben Chinawoman. Nun ist sie wieder zurück, nur eben unter ihrem bürgerlichen Namen. „New Decadence“ heißt die neue Platte, die wie immer nur so strotzt vor düsterem Realismus gepaart mit Humor und rauchig intimen Balladen mit schnittigen Songtexten.

04.04.2017 Leipzig – UT Connewitz
06.04.2017 Berlin – Heimathafen
07.04.2017 Hamburg – Nochtspeicher

MIGHTY OAKS
Vorbei an rostigen Pickup Trucks und vereinzelten Holzhäusern auf einem fast leeren Highway, der sich meilenweit durch die dünn besiedelte Landschaft ins vermeintliche Nichts schlängelt – wer erliegt dieser klischeegefütterten Romantik nicht von Zeit zu Zeit? Es ist ein Sehnsuchtsort, den man nicht zwangsläufig besuchen muss, um ihn zu fühlen. Es reicht eine gute Vorstellungskraft, vielleicht hilft man mit dem richtigen Film nach, liest das passende Buch – oder hört die Songs der Mighty Oaks. Sie sind nun zurück mit ihrem zweiten Album „Dreamers“.

12.04.2017 Hamburg – Große Freiheit
20.04.2017 Zürich – Kaufleuten
24.04.2017 Dornbirn – Conrad Sohm
25.04.2017 München – Muffathalle
26.04.2017 Wien – Flex
28.04.2017 Frankfurt – Batschkapp
29.04.2017 Köln – Live Music Hall
30.04.2017 Stuttgart – Im Wizemann
02.05.2017 Leipzig – Felsenkeller
03.05.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
15.11.2017 Berlin – Tempodrom
16.11.2017 Hamburg – Mehr! Theater
23.11.2017 Köln – Palladium

PARADISE
Der norwegische Sänger Sivert Høyem hat mit Madrugada viele Menschen begeistert. Der Multiinstrumentalist, Komponist und Produzent Rob Ellis dürfte den meisten von seiner Zusammenarbeit mit PJ Harvey schon seit Anfang der 90er bekannt sein. Rob McVey spielt Violine und Klavier, ist klassisch ausgebildeter Gitarrist, der genauso gut in den Bereichen Jazz und Rock unterwegs ist und in Marianne Faithfuls Band steht. Diese drei großartigen Musiker haben sich nach einer zufälligen Begegnung in Oslo zusammengeschlossen und die Super-Group Paradise gegründet, um der Übersättigung durch die sozialen Medien einen dunklen, geheimnisvollen Gegenentwurf entgegenzusetzen. Weg vom Digitalen, hin zum Analogen. Es gibt bislang keine Platte, keinen Song, keine Musikbeispiele, keine Snippets, keine Vorbilder, keine Vorgaben, nur erste Konzerttermine. Freut euch auf ein Blind Date mit einer neuen Band.

19.04.2017 Köln – Blue Shell
20.04.2017 Dresden – Beatpol
22.04.2017 Berlin – Musik & Frieden

RACHEL YAMAGATA
Rachael Yamagata klingt mal rauchig, mal glockenrein, aber immer extrem intensiv. Fans lieben ihre Fähigkeit Emotionen in einen Song zu packen. Sie ist hoch angesehen in Indiekreisen, stemmt aber auch die Hürden zum Pop ohne Werteverlust. Rachael verfügt über die alten Singer Songwriter Qualitäten, die auch auf Carole King und Joni Mitchell zutreffen. Klanglich ist sie jedoch modern und tendiert in Richtung der dunkleren Stylings von Nick Cave, ne eingespielt), mitreißendes, elektronisches Pop-Wunder voller offensichtlicher und versteckter Referenzen, dem es aber gelingt einen ganz eigenen Soundteppich zu knüpfen.

01.04.2017 Salzburg – Rockhouse
02.04.2017 Wien – Flex
04.04.2017 München – Technikum
05.04.2017 Nürnberg – Club Stereo
06.04.2017 Ulm – Roxy
07.04.2017 Lörrach – Between The Beats
08.04.2017 Stuttgart – Club Cann
09.04.2017 Mannheim – Alte Feuerwache
17.04.2017 Leipzig – UT Connewitz
18.04.2017 Hannover – Lux
19.04.2017 Dresden – Scheune
20.04.2017 Berlin – Kesselhaus
21.04.2017 Hamburg – Mojo Club
22.04.2017 Osnabrück – Lagerhalle

RY X
Der Australier RY X spielt zwei Shows zusammen mit dem Deutschen Kammerorchester. Leider bereits ausverkauft. Vielleicht kommt ihr ja noch durch Umwege an Tickets.

08.04.2017 Berlin – Konzerthaus
09.04.2017 Berlin – Konzerthaus

SLOWDIVE
Nach 22 Jahren kehren Slowdive mit Star Roving“ zurück, ihrem ersten neuen Song seit dem 1995 erschienenen Album „Pygmalion“. Seit einiger Zeit wurde an neuer Musik gearbeitet und jetzt kann die Band endlich den sehnlichsten Wunsch ihrer geduldigen Fans erfüllen.

03.04.2017 Berlin – Festsaal Kreuzberg

SINKANE
Sinkane, die beliebte New Yorker Band um den sudanesisch/amerikanischen Multiinstrumentalisten Ahmed Gallab schenkt uns ein neues Album, es heißt „Life & Livin‘ It“ und erschien im Februar. Mit seinem neuen Album hat der rastlose Wanderer zwischen den (Sound-) Welten und Kulturen seinen ganz eigenen Sound und so dann doch seine Heimat gefunden. Das Album definiert Sinkane zu einem großen Wir, denn „Life & Livin‘ It“ ist eine Einladung zum zusammen leben und zusammen feiern. Es ist die Feelgood-Platte, die wir dringend brauchen. Und was für Power er mit seinen Popsongs lostritt, hört man sofort. Natürlich spannen sie auch hier wieder den großen Bogen von pan-afrikanischen Elementen, Funk und Soul, Indie Rock und Club Electronica bis hin zu bisher so nie dagewesenen Pop- und Disco-Elementen.

02.04.2017 Berlin – Volksbühne
03.04.2017 Köln – Gebäude 9
04.04.2017 Heidelberg – Karlstorbahnhof
05.04.2017 München – Kammerspiele
06.04.2017 Zürich – Bogen F

OTAGO
Otago ist die neue Band des Musikers Hannes Wittmer, der nach seinen erfolgreichen Jahren mit dem Singer-Songwriter-Projekt Spaceman Stiff nun erstmals ein Album mit englischsprachigen Songs veröffentlicht. Auf dem Album mischt er elektronische und akustische Elemente in mal komplexen, mal reduzierten Songstrukturen und zeigt dabei eine ganz neue Seite von sich: Die Lieder entwickeln sich aus der Stille heraus; ruhige Klänge leiten durch vielschichtige Gesänge und Harmonien, verweben sich dann mit eindringlichen Rhythmen zu ihrem Höhepunkt, einem Beat der einen vollends durchdringt und in Bewegung bringt – bis alles schließlich zart verklingt.

28.03.2017 Düsseldorf – FFT
29.03.2017 Kassel – Schlachthof
30.03.2017 Köln – Artheater
03.04.2017 Wiesbaden – Schlachthof
04.04.2017 Freiburg – Stadttheater
05.04.2017 Würzburg – Cairo
06.04.2017 Regensburg – Heimat
07.04.2017 Dresden – Scheune
09.04.2017 Berlin – Privatclub
10.04.2017 Leipzig – Werk2
11.04.2017 Hamburg – Uebel & Gefährlich

SIR WAS
So mühelos und originell wie der Schwede Joel Wästberg aka sir Was (mit kleinem s, soviel Zeit muss sein) wirft gerade niemand Jazz, Beats und Folk in den Ring. Joel ist ein musikalisches Genie, der (bis auf Harmonika und Dudelsack) auf seinem brandneuen Werk „“Digging a Tunnel“ alle Instrumente selbst eingespielt hat. Es ist ein verwunschenes seltsames und doch eingängiges Album voller Überraschungen und Tricks und komplexen Schleifen, zusammengehalten von Melancholie und Hoffnung auf Licht am Ende des Tunnels. Perfekt ausbalanciert verschmelzen anmutige Melodien mit treibenden Beats und dynamischer Instrumentierung und entziehen sich dazu jeglicher Genrezuordnung.

03.04.2017 Köln – Gebäude 9
04.04.2017 Heidelberg – Karlstorbahnhof
05.04.2017 München – Kammerspiele
06.04.2017 Zürich – Bogen F
08.04.2017 Hamburg – Club!Heim im Schanzenpark
09.04.2017 Berlin – Berghain Kantine

THE LEMON TWIGS
Wenn sich das Brüderpaar Brian und Michael D’Addario alias The Lemon Twigs an ihre Instrumente setzt, lebt die Zeit der großen Popmusik wieder auf. Melodien und raumgreifende Klangentwürfe, wie man sie auf späteren Beatles- und Beach Boys-Platten findet, treffen auf die orchestrale Theatralik von Queen oder T-Rex. Gelegentlich wird auch der Broadway zitiert oder diese herrliche Überdrehtheit, die einen David Bowie aus der „Ziggy Stardust“-Phase charakterisiert. Insbesondere im Live-Konzert sind den brillanten Pop-Entwürfen der Brüder keine Grenzen gesetzt

04.04.2017 Hamburg – Indra
05.04.2017 Berlin – Frannz Club

TEMPLES
Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Debütalbums “Sun Structures” melden sich Temples mit ihrem zweiten Album “Volcano” zurück. Aufgenommen und produziert wurden die zwölf neuen Songs von der Band selbst im hauseigenen Studio in Kettering. Natürlich bleibt das Quartett auf “Volcano” ihrem cleveren Psych-Pop-Sound treu, doch scheint das nur noch ein Teil ihres klanglichen Schaffens zu sein. “If there’s a sense of scale it was really just a result of implementing a load of things that we didn’t know about the first time around”.

07.04.2017 Köln – Gebäude 9
08.04.2017 München – Strom
10.04.2017 Berlin – Festsaal Kreuzberg
11.04.2017 Hamburg – Knust
20.04.2017 Lausanne – Les Docks
21.04.2017 Zürich – Plaza
19.07.2017 Nyon – Paleo Festival

TALISCO
„Capitol Vision“ heißt das neue Album von Talisco, was persönlicher kaum sein könnte. Doch der Reihe nach. Talisco, der bürgerlich Jérôme Amandi heißt, wurde in Bordeaux geboren. Schon im zarten Alter von elf Jahren begann er Musik zu machen. Um Geld zu verdienen, nahm er einen Marketing-Job an. Zehn Jahre lang ließ er die Musik links liegen – bis sein Onkel ihn ermutigte, seinen Traum zu leben. 2014 erschien schließlich Taliscos Debütalbum „Run“. Es bescherte ihm die Hit-Single „Your Wish“ und Touren durch ganz Europa und Amerika. Den Sound seines zweiten Albums hat das maßgeblich definiert. „Ich wollte den Live-Sound meiner Band einfangen“, erklärt er. „Die Songs sollten brachialer und rougher klingen. Gitarren nehmen auf „Capitol Vision“ eine größere Rolle ein. Auch mit Samples hat Talisco vermehrt experimentiert – und seinen Elektro-Folk alles in allem noch größer inszeniert. Das Spektrum reicht von nac

Schreib einen Kommentar