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April 2016: unsere Konzertempfehlungen

4. April 2016

April 2016: unsere KonzertempfehlungenDer April macht, was er will, doch ihr könnt euch sicher sein, dass es in unseren Konzertsälen rund gehen wird. Wir haben euch in akkribischer Feinarbeit die Highlights des Konzertmonats April zusammengetragen. Dann mal rein ins Getümmel!

ALDOUS HARDING
Aldous Harding kommt aus Neuseeland. Genauer gesagt Lyttelton, einem fantastisch in einer Bucht gelegenen Hafenstädtchen auf der Südinsel, ganz in der Nähe von Christchurch. Diese Lage am Meer, umgeben von Hügeln und Bergen, merkt man der Musik der Folk-Sängerin mit der hohen und etwas heiseren Stimme an. Die Gitarre dient der minimalen Unterstützung, auf ihrem Debütalbum kommen Seemansgeigen dazu, und man meint Möwen schreien und den Wind wehen zu hören. Damit wird man aber den „gothic fairytales“ wie sie selbst ihre Songs nennt, nicht gerecht. Denn schließlich, auch das bekennt die Sängerin, sind all ihre Songs von Angst getrieben. Mit ihrem ruhigen, stillen und zurückgenommenen Stil gehört sie zu den Sängerinnen, denen man genau zuhören muss. Aber dann gibt sie übervoll zurück und bedankt sich mit großartigen Songs, mit poetischen Lyrics und mit ihrem wunderschönen neuseeländischen Akzent. Traumhaft.

17.04.2016 Berlin – Privatclub
18.04.2016 Hamburg – Kukuun
19.04.2016 Köln – Studio 672
20.04.2016 München – Kranhalle

ANNA TERNHEIM
Die Schwedin Anna Ternheim ist eine ganz besondere Musikerin: Mit ihren hochpersönlichen Songs erlaubt sie einen tiefen Einblick in ihre introspektiven Gedanken und formuliert eine dunkle Schönheit, die unmittelbar berührt. Seit ihrem 2004 veröffentlichten Debütalbum „Somebody Outside“ wird die Sängerin und Gitarristin in ihrer Heimat Schweden, mit stetig wachsender Begeisterung aber auch in Westeuropa und den USA für ihre Musik gewordene Innenbetrachtung geschätzt. Die 37-Jährige, die zu ihren großen Einflüssen Künstler wie Bob Dylan, Leonard Cohen und Tom Waits zählt, blickt in Schweden auf einen konstant großen Erfolg: Auch ihr aktuelles, in Deutschland am 29. Januar erscheinendes fünftes Album „For The Young“ stieg dort wie alle Vorgänger unmittelbar in die Top 5 der Albumcharts.

05.04.2016 Berlin – Heimathafen
06.04.2016 Hamburg – Knust
10.04.2016 Frankfurt – Zoom
11.04.2016 Köln – Stadtgarten

BATTLES
Battles lieben das Experiment. Das 2007 erschienene Debütalbum der New Yorker Band, mirrored, ist ein Konglomerat aus Dissonanzen, unzähligen Tempiwechseln, bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Vocaltracks und reichlich Rock’n’Roll-Wahnsinn. 2011 erschien das Zweitwerk namens Gloss Drop. Mit dem karnevalesken Song “Ice Cream”, den die Jungs zusammen mit Matias Aguayo aufgenommen haben, wurde das Album angekündigt. Letztes Jahr folgte dann das dritte Studioalbum “La di Da di” das die band im ausverkauften Berliner Berghain live präsentierte.

05.04.2016 Lausanne – Les Docks
06.04.2016 Zürich – Rote Fabrik
07.04.2016 München – Kammerspiele
08.04.2016 Berlin – Columbia Theater

BLACK MOUNTAIN
Drei Alben, mehrere EPs und großartige Konzerte in der ganzen Welt haben gereicht, um Black Mountain aus Vancouver bereits als eine legendäre Band einzuordnen. Aus der Künstlerkommune „Black Mountain Army“ erwachsen feiert die fünfköpfige Formation um Frontmann und kreativen Kopf Stephen McBean nicht nur musikalisch die Psychedelik der Goldenen Jahre der Rockmusik. Namen wie Can, Led Zeppelin, Pink Floyd, Velvet Underground drängen sich trotz ganz eigener Stilausrichtung auf und auch in der gesamten Lebenseinstellung der Band werden alte Hippie-Ideale gelebt. Konsequent verweigern sie sich daher bis heute dem Interesse großer Plattenfirmen und vertrauen ihre Alben lieber dem Indie-Label Jagjaguwar an. Nach einer etwas ruhigeren Zeit in den letzten Jahren kommen Stephen McBean, Amber Webber, Matt Camirand, Jeremy Schmidt und Joshua Wells aka Black Mountain jetzt endlich wieder zurück und geben ein exklusives Konzert in Deutschland.

16.04.2016 Berlin – Lido

CHVRCHES
Eine Band, über die sich sämtliche Blogs dieser Welt einig sind: immens beeindruckender Sound und das nächste große Ding aus Schottland. Alleine die Singles „Lies“ und „The Mother We Share“ überzeugten mit schroffen Synthies, flirrenden Melodien und der zauberhaften Stimme von Sängerin Lauren Mayberry auf ganzer Linie. Die BBC wählte CHVRCHES deshalb in die verheißungsvollen Top 5 des Sound of 2013. Nach ihrem Debütalbum The Bones Of What You Believe erschien am 25. September 2015 das Zweitwerk Every Open Eye. Nächste Woche geht das Trio mit diesem Album auf Promo-Tour. Bestimmt halten sie hier, die ein oder andere musikalische Überraschung für euch parat.

04.04.2016 Köln – E-Werk
05.04.2016 München – Tonhalle
06.04.2016 Berlin – C-Halle

DAMIEN JURADO
Damien Jurado aus Seattle kommt das erste Mal seit fast drei Jahren wieder auf Deutschland-Tour.

20.04.2016 Berlin – Columbia Theater
21.04.2016 Hamburg – Uebel&Gefährlich
28.04.2016 Köln – Stadtgarten

EMILY WELLS
Eine junge Songwriterin im großen New York: Emily Wells hat schon eine Menge ausprobiert. Das liegt nicht nur daran, dass sie als Multiinstrumentalistin tätig ist, sondern sich schon immer für viele unterschiedliche Genres interessiert hat. Experimentelle Dance-Töne, Rap-Einlagen und klassische Gesangseinlagen haben bei ihr nie einen Widerspruch bedeutet. Nur eine Sache hat sich nie geändert: das intime und persönliche Songwriting. Damit hat sie sich nicht nur in der Weltstadt einen Namen gemacht. 2012 hat sie beispielsweise für den mit Nicole Kidman besetzten Thriller „Stoker“ am Soundtrack mitgewirkt. Vor kurzem durfte sie außerdem auch ein Stück für den berühmten US-Komponisten Terry Riley aufnehmen.

04.04.2016 Hamburg – Molotow
10.04.2016 Berlin – Grüner Salon
11.04.2016 Nürnberg – Neues Museum
12.04.2016 Frankfurt – Mousonturm
13.04.2016 Schorndorf – Manufaktur
14.04.2016 München – Orange House
15.04.2016 Genf – La Gravière
17.04.2016 Neuchatel – La Case a Chocs

EMMY THE GREAT
Emma-Lee Moss wurde in Hongkong als Tochter eines Engländers und einer Chinesin geboren und lebte bis zu ihrem zwölften Lebensjahr in der damaligen britischen Kronkolonie. Als Musikerin gab sie sich den Namen Emmy The Great („Emmy wurde ich an der Uni genannt, und The Great habe ich drangehängt, weil ich diesen Spitznamen schon immer so sehr gehasst habe“) und spielte 2006 ihre erste Single ein. Seither hat sie zwei Alben veröffentlicht, die beide sehr positiv aufgenommen wurden: Das Clash Magazine adelte sie als weiblichen Bon Iver, und The Guardian beschrieb sie als „eine der verwegensten und kühnsten jungen Songwriterinnen im Pop“. Emmy The Great arbeitete mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Musikern von Fatboy Slim über Kate Nash, Ash, Lightspeed Champion, Gabriel Bruce bis hin zu Noah & the Whale zusammen. Sie schreib Filmmusik und sang auf den Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr auf dem Londoner Trafalgar Square auf Englisch, Mandarin und Kantonesisch, während rund 600 Millionen Fernzuschauer weltweit live dabei waren. Joe Simpson malte sie in Öl in seiner hyperrealistischen Musikerporträt-Serie für die Royal Albert Hall. Sie ist Mentorin für die The Joe Strummer Foundation for New Music, Botschafterin für das Hilfswerk Wateraid und unterstützt weitere karitative Institutionen. Emmy The Great ist sehr vielseitig. Und das gilt auch für ihre Musik. Im März erschien ihr drittes Album „Second Love“.

04.04.2016 Köln – MTC
06.04.2016 Berlin – Privatclub

FRANCIS
Francis wurde ursprünglich 2006 als eine Art punkigere Version von American Folk, quasi als Mixtur aus Tom Waits und Patti Smith, in ihrer Heimatstadt Mora, in der schwedischen Region Dalarna, gegründet. Von den Gründungsmitgliedern sind heute nur noch die Sängerin Petra Mases und der Schlagzeuger Petter Nygårdh übrig, die von dem Gitarristen Jerker Krumlinde, der Bassistin Paulina Mellkvist und dem Keyboarder Oskar Bond verstärkt wurden. Francis hatte ihr erstes Album „Lekomberg, We Were Kin“ 2011 selbst veröffentlicht und und erweiterte ihr Portfolio ein Jahr später mit der „This Must Be Blood“ EP. „Marathon“ wird das erste Album mit der neuen Besetzung der Band.

20.04.2016 Hamburg – Mojo Club
21.04.2016 Köln – Wohngemeinschaft
22.04.2016 Aachen – AZ
23.04.2016 Offenbach – Hafen 2
25.04.2016 Villingen-Schwenningen – Limba
26.04.2016 München – Hauskonzerte
28.04.2016 Nürnberg – Muz Club
29.04.2016 Berlin – Lido [
30.04.2016 Leipzig – Noch Besser Leben

JENNYLEE
Hinter dem Namen Jennylee verbirgt sich niemand anderes als Jenny Lee Lindberg, bekannt durch ihre prägende Bass- und Gesangsarbeit bei Warpaint. Vergangenen Dezember hat sie ihre erste Solo-Platte „Right On!“ veröffentlicht – was für ein Debüt! Der Warpaint-Groove ist auch hier sehr präsent, dazu kommen frische Elemente aus dem New Wave oder dem Gothic. All das verknüpft die Frau mit ihrer heiseren Stimme und schafft damit eine düstere, verträumte Atmosphäre. Call it Hippie-Goth? Jennylee hat sicher nichts dagegen. Hauptsache, sie macht ihr Ding.

10.04.2016 Köln – Luxor
11.04.2016 Berlin – Frannz Club

JULIETTE & THE LICKS
Juliette & The Licks sind zurück. Nach drei Alben löste Juliette Lewis ihre Band kurzerhand auf. Sie begann eine Solokarriere und widmete sich wieder verstärkt der Schauspielerei. All das ist inzwischen sechs Jahre her. Im Juli spielten Juliette & The Lick ein Reunion-Konzert, das neue Album steht in den Startlöchern und getourt werden soll wie in guten alten Zeiten. „Wir haben eine neue Platte gemacht, schnell aber bluesy, beeinflusst vom Garage-Rock der 60er. Es ist, als hätte sich der Kreis geschlossen.“ Genau das gilt eigentlich auch für ihre Auftritte, die immer schon magisch und großartig waren. Die lapidare Ankündigung der Band verspricht in ihrem lässigen Understatement schon mal einfach alles: „We’ll be playing songs: old and new. See you on the road.“

20.04.2016 Berlin – Huxley’s Neue Welt
21.04.2016 München – Freiheizhalle
22.04.2016 Frankfurt – Batschkapp
26.04.2016 Köln – Bürgerhaus Stollwerck
27.04.2016 Hamburg – Docks
06.05.2016 Stuttgart – Wagenhallen

KING CHARLES
King Charles ist nicht mehr dieselbe Person, die er noch bei seinem Debüt „Loveblood“ im Jahre 2012 war. Er hat sich zu einem neuen Charles, einem erwachseneren Charles gewandelt. Dies lässt sich nicht nur optisch an den abgeschnittenen Dreads festmachen, auch seine Musik untermauert den Drang, die Wurzeln seiner Musikleidenschaft zu finden und zu ergründen, warum er begann, Instrumente zu erlernen. 2015 spielte King Charles seine bisher größte Tour: 28 Städte in 28 Tagen mit einem fulminantem Finale im London Forum. Davon ermutigt meinte er zu Marcus Mumford: „Ich möchte das Album aufnehmen, welches ich vor fünf Jahren hätte aufnehmen sollen.“ Als feststand, dass Marcus das Album auch produzieren wird, zogen die beiden sich auf eine Farm in Exeter zurück, um an diesen Songs zu arbeiten. Herausgekommen ist “Gamble For A Rose”, ein Album auf welchem Charles’ multiinstrumenteller Hintergrund auf sein lyrisches Talent trifft und er sich auf die Suche nach der wahren Liebe begibt. “Gamble For A Rose” ist ein leidenschaftliches, ehrliches Album, wie geschaffen für einen König.

07.04.2016 Berlin – Musik & Frieden
12.04.2016 Köln – Luxor

L’AUPAIRE
Musiksüchtig ist Robert Laupert immer schon gewesen. Und doch dauert es geraume Zeit, bis sich Robert in den Multiinstrumentalisten L’aupaire verwandelt. Sein Weg führte ihn vom abgebrochenen Saxofon-Studium in den Niederlanden über kreative Isolation in einer kleinen Wohnung in Budapest bis hin zum Künstler, der er jetzt ist. Auf dem South by Southwest- Festival in Austin, Texas, traf er vor geraumer Zeit auf den Produzenten Mocky, der bereits die Musik von Peaches, Feist, Gonzales oder die von Jamie Lidell veredelte. „Mocky haben meine Stücke gefallen. Wir haben gemeinsam viel Zeit verbracht und an neuen Liedern geschrieben.“ So hingebungsvoll, wie L’aupaire jetzt arbeiten und seine Kompositionen weiterentwickeln kann, so sicher führt er die Lieder dahin, das nötige Etwas zum Begeistern zu haben: die Einfachheit des Blues, vollmundige Melodiebögen des Pop und spannend erzählte Geschichten – gepaart mit einer Wahnsinnstimme irgendwo zwischen Bob Dylan und Tom Waits.

11.04.2016 Frankfurt – Brotfabrik
12.04.2016 Stuttgart – Im Wizemann
14.04.2016 München – Strom
15.04.2016 Zürich – Festival
17.04.2016 Köln – Luxor
18.04.2016 Hamburg – Uebel&Gefährlich
19.04.2016 Leipzig – Täubchenthal
20.04.2016 Dresden – Groove Station
21.04.2016 Berlin – Lido

LUCIUS
Lucius sagt, sie seien gleich eine dreifache Bedrohung für uns: Durch die irisierende Vokalharmonien, die ansteckenden Hooks und die perkussive Rhythmik, die einen von nichts auf hundert tanzen lässt. Das stimmt und stimmt doch wieder nicht. Denn die Sängerinnen Jess Wolfe und Holly Laessig singen in Wahrheit unisono, zwei Stimmen im Einklang, und bringen trotzdem die Akkorde zum Schwingen. Die Hooks sind wirklich lässig, dabei aber keineswegs einfach gestrickt, sondern ziemlich komplex. Der Rhythmus aber, der geht wirklich sofort in die Beine. Pop, denkt man die ganze Zeit, hat dabei aber ein mulmiges Gefühl. Das sind keine Pop-Lyrics, das ist kein Pop-Sound, das geht tiefer. Die Band aus Brooklyn ist auf eine mitreißende Art cool, dass man es fast nicht aushält. Auf dem Debütalbum „Wildewoman“, das Ende März auch bei uns erschienen ist, finden sich die Perlen aneinandergereiht zu einer bezaubernden Kette. Zu diesen magischen Songs gesellt sich eine unwiderstehliche Bühnenshow, die das Magazin Paste als „blissful resonance to the ears“ beschrieben hat.

20.04.2016 Hamburg – Prinzenbar
21.04.2016 Berlin – Privatclub
22.04.2016 München – Strom [

ME AND MY DRUMMER
Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres viel beachteten Debüts „The Hawk, The Beak, The Prey“ kann diese außergewöhnliche Band auf eine ebenso schillernde wie rastlose Geschichte blicken. Mit „Love Is A Fridge“ setzen sich Me And My Drummer nun einen neuen Höhepunkt. Die neuen Me And My Drummer büßen nichts von der Erhabenheit auf „The Hawk, The Beak, The Prey“ ein und sind doch bunter, eklektischer und tanzbarer. Kaleidoskop-artig öffnen sie sich mit jedem der Stücke andere Horizonte. Über leuchtende Texturen zwischen Ambient- und Starkstrom-Synthies legt Brandi entwaffnend intime Texte. Insofern knüpft „Love Is A Fridge“ an das Debütalbum an. Allerdings ist sie jetzt direkter: Sie spricht ihre Adressaten unverfroren und offen an. Und nach wie vor entflechtet sie dabei Beziehungswirren und verhandelt die Widersprüchlichkeit des Zusammenseins: Es geht um Liebe und Ego, Nostalgie und Wahnsinn, um Depression, Resignation, Disziplin und Kunst.

14.04.2016 Hamburg – Molotow
15.04.2016 Berlin – Columbia Theater
16.04.2016 Dresden – Beatpol
18.04.2016 München – Ampere
19.04.2016 Wien – B 72, (tbc)
20.04.2016 Stuttgart – Wagenhallen
21.04.2016 Essen – Weststadthalle
22.04.2016 Erlangen – E-Werk
(Tour geht im Mai weiter)

MOTORPSYCHO
Es gibt wenige Künstler, die solch eine verlässliche Konstante im Musikzirkus sind wie Motorpsycho. Kaum ein Jahr vergeht, ohne ein neues Lebenszeichen der Trondheimer Rockinstitution. Dabei schafft es die Band immer wieder, sich neu zu erfinden und zu definieren. Ihr neues Album heißt 2016 „Here Be Monsters“ und ist ein ebensolches! Die Band zeigt sich mal wieder von ihrer melancholischen und dramatischen Seite. Mehr Prog als Heavy-Rock, mehr Monster-Keyboards als Monsterriffs.

21.04.2016 Hannover – Faust
22.04.2016 Osnabrück – Hyde Park
23.04.2016 Berlin (- Columbia Theater
27.04.2016 Dresden – Beatpol
28.04.2016 Köln – Bürgerhaus Stollwerck
05.05.2016 Wiesbaden – Schlachthof
12.05.2016 München -, Backstage
13.05.2016 Oldenburg – Kulturetage

NADA SURF
Nada Surf melden sich kürzlich mit ihrem siebten Album „You Know Who You Are“ zurück. Das Geheimnis von Nada Surf war immer, dass sie einfach Songs schreiben konnten und das hat sich nicht geändert. Das Album ist voll mit Ohrwürmern, die man, wir wissen es jetzt schon, wieder mal monatelang nicht aus dem Kopf bekommt. Verdammte Ohrwürmer, epische Balladen, College Rock-Kracher, alles dabei. Never change a winning Thema! Never change a winning Team.

02.04.2016 Hamburg – Michelle Records
03.04.2016 Hamburg – Mojo Club
04.04.2016 Köln – Live Music Hall
05.04.2016 Dortmund – FZW
17.04.2016 Stuttgart – LKA Longhorn
18.04.2016 Berlin – Huxley’s Neue Welt
19.04.2016 Nürnberg – Hirsch
20.04.2016 Wien – Wuk
21.04.2016 München – Muffathalle
22.04.2016 Zürich – Dynamo

RADIATION CITY

Radiation Citys neue Platte handelt vom Leben “Synesthetica” handelt vom Leben. Was auch immer das bedeuten mag. Hört mal rein oder besucht die Ban in einem Club.

20.04.2016 Hamburg – Aalhaus
21.04.2016 Berlin – Berghain Kantine
22.04.2016 Leipzig – Baustelle
23.04.2016 Schorndorf – Manufaktur
25.04.2016 München – Muffathalle Cafe
28.04.2016 Heidelberg – Karlstorbahnhof
06.05.2016 Duisburg – Grammatikoff

RADICAL FACE
Irgendwo jenseits unserer Welt liegt ein Ort, an dem junge Mädchen im Schlaf über Wasser wandeln, an dem Waldhexen die Kranken heilen und an dem eine uralte Familie die Kraft besitzt, mit den Toten zu sprechen. An diesem Ort, zwischen krummen Bäumen und verlassenen Arbeitersiedlungen, findet die Musik von Radical Face ein Zuhause. Dieses Universum wird vom facettenreichen Musiker Ben Cooper geschaffen, der Alben gestaltet, wie ein Autor seine Folianten schreibt. Einen Soundtrack aus perlenden Gitarren, geschichteten Streichern und synkopierten Rhythmen. Sein finaler Teil, „The Family Tree: The Leaves“, erschien im März. Die ausgefeilte Soundtextur des Werks wurde in ihrer Gesamtheit von Cooper geschmiedet, der fast alle (teilweise sehr altertümlichen) Instrumente auf dem Album selber spielt.

11.04.2016 Köln – Kulturkirche
12.04.2016 Köln – Kulturkirche
13.04.2016 Berlin – Silent Green Kulturquartier
14.04.2016 Berlin – Silent Green Kulturquartier
23.04.2016 Frankfurt – Brotfabrik
24.04.2016 Frankfurt – Brotfabrik



STEREO TOTAL

Seit der Gründung 1993 in Berlin haben sich Françoise Cactus (Schlagzeug und Gesang) and Brezel Göring (Gitarre, Synthesizer, Samples) als Stereo Total ihr eigenes facettenreiches und faszinierendes Universum geschaffen. Ihre Songs, oft nicht länger als drei oder sogar zwei Minuten, pendeln zwischen diversen Stilen, von Punk, Rock’n’Roll und Rockabilly bis zu Disco, Elektro und Chanson. Wenn man auf sieben herausragende Alben, diverse Undergroundhits wie Liebe zu dritt oder I Love You Ono und unzählige Touren und Konzerte durch und in allen Ecken dieser Welt zurückblickt, verwundert es nicht, daß ihre auf der ganzen Welt verstreute Fangemeinschaft ständig wächst.

05.04.2016 Linz – Stadtwerkstatt
06.04.2016 München – Strom
07.04.2016 Zürich – Exil
08.04.2016 Bern – ISC
09.04.2016 Basel – Kaserne
10.04.2016 Freiburg – Jazzhaus
12.04.2016 Stuttgart – Schocken
16.04.2016 Köln – Bürgerhaus Stollwerck
17.04.2016 Frankfurt – Mousonturm
19.04.2016 Hamburg – Uebel&Gefährlich
20.04.2016 Berlin – Lido
24.04.2016 Berlin – Lido
25.04.2016 Berlin – Lido

TELEMAN
Das Londoner Quartett Teleman wurde wohl erst 2013 gegründet, doch die Mitglieder sind schon alte Hasen: Neben Tom Sanders und seinem Bruder Johnny findet sich bei Teleman auch noch Peter Cattermoul, die gemeinsam mit zwei weiteren Musikern das Quintett Pete and the Pirates bildeten. Das Debütalbum „Breakfast“ wurde in den höchsten Tönen gelobt. Bereits in diesem Monat erscheint der Nachfolger „Brilliant Sanity“. Produzent Dan Carey (Bat for Lashes, Kate Tempest, Nick Mulvey) unterstützte sie bei ihrer eifrigen Suche nach dem unbefleckten Pop-Song und der perfekten Hook. Geradezu penibel haben sich Teleman an den bestmöglichen Sound herangearbeitet, um dann bei den Aufnahmen von ihrer Live-Erfahrung zu profitieren. Herausgekommen ist eine Platte, der man die Ausrichtung auf die Bühne anmerkt. Diese Tracks wollen live gespielt werden.

23.04.2016 Hamburg – Molotow
25.04.2016 Berlin – Privatclub
26.04.2016 München – Strom

THE CORAL
1996 in England gegründet legten The Coral einen Start hin den man sich als Newcomer kaum besser vorstellen kann. Bereits mit ihrem selbstbetiteltem Debüt-Album heimste die Band um das Brüderpaar Ian und James Skelly eine der begehrten Mercury Music Prize Nominierungen ein und das ein Jahr später veröffentlichte Folgealbum „Magic and Medicine“ schaffte den Sprung auf Platz 1 der englischen Charts. Es folgten Tourneen u.a. mit Blur und Oasis, sowie ausverkaufte Konzertreisen in Europa, Nord-Amerika und Japan. Im April 2016, im 20. Jahr nach ihrer Gründung, kommen sie dann endlich auch wieder nach Deutschland. Mit dabei als „special guest“: BLOSSOMS aus Manchester.

TRIXIE WHITLEY
Eben erst war Trixie Whitley bei uns, um die Songs ihres zweiten Albums „Porta Bohemica“ live zu präsentieren. Wie eine Naturgewalt ist die Frau mit der aufregenden Stimme durch unsere Hallen gerauscht. Ihre Songs haben sowohl den Anspruch einer tollen Singer/Songwriterin als auch die rohe Kraft des Punkrock. Die soulige Stimme schreit nach R’n’B, die Gitarre klingt nach Rock und die Beats sind eindeutig elektronisch beeinflusst. Diese Komplexität der Stücke wird live aufgelöst in einer fantastischen Atmosphäre und mit der Hilfe einer großen Band. Jetzt hat Trixie Whitley bestätigt, dass sie im April noch einmal wiederkommt, um den zweiten Teil ihrer Tour zu spielen.

23.04.2016 Frankfurt – Zoom
26.04.2016 Berlin – Columbia Theater
27.04.2016 Hamburg – Terrace Hill

WILLIAM FITZSIMMONS
Im Sommer war William Fitzsimmons bei uns und hat seine jüngste EP „Pittsburgh“ live vorgestellt, die vielleicht persönlichste Platte eines Künstlers, bei dem Leben und Werk sowieso kaum zu trennen sind. Wie immer sind die Lieder sorgfältig konzipiert, von Familiengeschichten, intimen Offenbarungen und mutigen Bekenntnissen geprägt und liefern einen facettenreichen Folk. Im April kommt der Songwriter und Psychologe erneut auf Tour.

11.04.2016 Berlin – Columbia Theater
12.04.2016 Hannover – Faust
13.04.2016 Hamburg – Gruenspan
14.04.2016 Köln – Gloria

WOLFMOTHER
Die Grammy-Gewinner Wolfmother sind wieder da mit ihrem neuen Album „Victorious“, das im Februar erschienen ist. „Victorious“ ist die Rückkehr zu diesem großen Sound, mit einer guten Balance zwischen einer Garage-artigen Energie und einer satten Produktion. Das Album ist wild, energiegeladen und wie gemacht für heiße Clubs, volle Hallen und große Festivalbühnen gleichzeitig. Seit Wolfmother vor gut zehn Jahren mit ihrem gehaltvollen, tanzbaren, großen und aufgedrehten Debütalbum der Rock’n’Roll-Welt den dringend benötigten Energiestoß versetzt haben (und gleich für die erste Single „Woman“ den Grammy entgegennehmen durften), beherrschen sie die „Balance zwischen astreinem Vintage Metal und knackigen Stonerrock-Melodien“ wie es Pitchfork mal formulierte. Platten wie „Cosmic Egg“ gehören schon jetzt zum Kanon. Entscheidend aber für Stockdale und Wolfmother ist, dass die Songs auch auf der Bühne ihre volle energetische Wirkung entfalten.

22.04.2016 Köln – Palladium
23.04.2016 Wiesbaden – Schlachthof
01.05.2016 Hamburg – Große Freiheit
02.05.2016 Berlin – C-Halle
10.05.2016 München – Kesselhaus

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